Über uns

Die offene Boule-Spielgemeinschaft in Hohenwestedt gibt es seit 2006 -->
2026 im Herbst wird das Jubiläum 20 Jahre gefeiert.


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Reisebericht einer kleinen Wistedt-Bouler-Gruppe

Ende 2024 bekam ich durch meinen Sohn Kontakt zu einer Boulegruppe in 

Beverungen. Schnell entstand die Idee, im Frühjahr 2025 ein Treffen mit einer

kleinen Delegation der Wistedt Bouler zu organisieren. Zwar waren wir letztlich nur 

zu dritt, als wir uns am 28. März zu einem Wochenend-Trip auf den Weg machten, 

doch unsere Gastgeber empfingen uns herzlich.


Geraldo Swania vom „Boule Team Weser-Bogen Beverungen“ des „FC Blau Weiß 

Weser“ begrüßte uns persönlich und nahm uns gleich mit auf eine kleine 

Erkundungstour. Unser erstes Ziel: Der „Skywalk“ – eine spektakuläre 

Stahlplattform, die in 80 Metern Höhe aus dem Berg ragt. Von dort genossen wir 

bei freundlichem Wetter eine atemberaubende Aussicht über das Wesertal und 

Bad Karlshafen.

Anschließend fuhren wir nach Bad Karlshafen und absolvierten dort unser erstes 

kleines „Freundschaftsspiel“ direkt am Hafen – eine wunderschöne Kulisse, aber 

ein durchaus anspruchsvoller Untergrund. Auf dem Weg dorthin passierten wir 

einen geografisch interessanten Punkt: Das Dreiländereck von Niedersachsen

NRW und Hessen.





Für das Abendessen hatte Geraldo einen Tisch in der angesagten Kneipe „Mybar“ 

reserviert. Hier lernten wir zwei weitere Bouler aus Beverungen (Heinz und Gustav) 

kennen. Bei gutem Essen, fachsimpelnden Gesprächen über den Boulesport in 

unseren beiden Regionen, aber auch lebhaften Diskussionen über Fußball und 

anderen Alltäglichkeiten verging der gesellige Abend wie im Flug.

Unsere Unterkunft, das Gästehaus Reichmann, erwies sich als preiswert, einfach 

aber sehr ordentlich – einzig das Treppensteigen bis ins 2. Stockwerk ließ die Knie 

etwas knirschen. 

Am nächsten Morgen erwartete uns ein Frühstück beim Bäcker Goeken, wo uns 

die freundliche Bedienung, das ansprechende Ambiente und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis positiv überraschten. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zu einer besonderen Spielstätte: Geraldo zeigte uns die Indoor-Boulebahn, die die Gruppe in einer Halle selbst gestaltet hatte. 

Eine hervorragende Schlechtwetteralternative! Wir spielten dort zu viert einige Partien und gewöhnten uns schnell an die speziellen Bedingungen der Bahn.

Währenddessen erfuhren wir viel über das Vereinsleben in Beverungen. 

Geraldo zeigte uns Bilder und berichtete von Turnieren, die sie sogar bis nach Leipzig 

führten. Besonders spannend fanden wir die Informationen über das Boule-Sportabzeichen – eine Idee, die wir vielleicht auch für unser eigenes Training aufgreifen könnten. 

Da das Wetter sich weiterhin von seiner besten Seite zeigte, wechselten wir am 

Nachmittag auf das Außenspielfeld der Beverunger Gruppe. Ein Vereinsmitglied
fungiert dort als Hausmeister, was für beste logistische Bedingungen sorgt. Mit 

Gustav und Georg stießen zwei weitere Bouler zu uns, sodass wir einige spannende „Turnierspiele“ im Triplette-Modus austrugen. Zugegeben, der etwas 

problematische Untergrund machte uns mehr zu schaffen als unseren Gastgebern

– dennoch schlugen wir uns auf den drei unterschiedlichen Spielstätten insgesamt 

recht wacker. Zwischen den Partien gönnten wir uns Pausen im Unterstand, 

tauschten Erfahrungen aus und genossen die entspannte Atmosphäre mit kalten 

Getränken.
Den Abend ließen wir gemeinsam mit Geraldo bei einem Griechen ausklingen, 

bevor es am nächsten Morgen – nach einem letzten Frühstück bei unserem 

„Bäcker des Vertrauens“ – wieder nach Hause ging. Trotz gesperrtem Elbtunnel 

verlief die Rückreise weitgehend problemlos, und am Nachmittag erreichten wir 

voller schöner Erinnerungen unser Zuhause.

Karl Frost mit Jürgen Haberer und Joerg Holst, 31.03.2025

Hohe-Geest-Turnier

Am Samstag 26.04.25 fand bei strahlendem Sonnenschein das alljährliche Boule-Turnier der Wistedt-Bouler statt. Zahlreiche Teams aus der Schleswig-Holstein hatten sich eingefunden, um gemeinsam einen sportlichen und geselligen Tag zu verbringen. Die Organisatoren zeigten sich erfreut über die rege Teilnahme und die gute Stimmung auf dem Platz.

Bereits am Vormittag begannen die ersten Vorrundenspiele, bei denen sowohl erfahrene Boulespielerinnen und -spieler als auch einige Neulinge ihr Können unter Beweis stellten. Gespielt wurde im Triblet-Modus, also in Dreierteams, was die Dynamik und das Zusammenspiel besonders spannend machte. Auch das Publikum zeigte großes Interesse: Viele Besucherinnen und Besucher blieben stehen, feuerten die Teams an und ließen sich vom entspannten, aber doch konzentrierten Flair des Spiels mitreißen.

Zwischen den Spielen sorgten ein kleines Catering mit Würstchen und verschiedenen Salaten sowie ein Kuchenbuffet und Kaffee für das leibliche Wohl. Es wurde gelacht, gefachsimpelt und neue Freundschaften geschlossen – ganz im Sinne der Boule-Tradition, die weit mehr ist als nur ein Wettbewerb.

Nach spannenden Finalspielen am Nachmittag stand schließlich das Siegerteam fest, das mit einem kleinen Betrag im Umschlag und viel Applaus geehrt wurde. 
Den ersten Platz gewann Hartmut Browatzki aus Aukrug.

Das Boule-Turnier war ein voller Erfolg und wird den Teilnehmenden sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben. Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie dem Organisationsteam, die mit viel Engagement und Herzblut für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

Schon jetzt freuen sich viele auf eine Wiederholung im nächsten Jahr – denn Boule verbindet, ganz gleich ob jung oder alt, Anfänger oder erfahrener Spieler.